Weltpremiere: Die Frau des Fotografen

[vimeo http://vimeo.com/20707039 w=500&h=400]
Die Frau des Fotografen von Karsten Krause und Philip Widman feiert am 8. April 2011 Premiere im Wettbewerb von Visions du Réel in Nyon! Hier die Synopsis des Dokumentarfilms: Gerti Gerbert wurde von ihrem Mann Eugen über mehr als vierzig Jahre hinweg fotografiert. Von ihrer Heirat bis zu Eugens Tod entstanden neben den obligatorischen Familienfotografien zahllose Bilder von Gerti – in Unterwäsche, in selbstgenähten Sommerkleidern oder gänzlich nackt, am Strand, im Wald, im Auto oder zuhause auf dem Fußboden. Anhand des Bildarchivs der Gerberts, Gesprächen mit Gerti und Aufzeichnungen von Eugen umkreist der Film die Frage was am Ende bleibt vom Leben und der Liebe.

Analógika

Super 8 and 16mm projections

11.3.2011, 21:00 at Artbázis, Howánzki u. 25, Budapest. With films by Szirtes András, Irene Revolte, Clara Bausch, Josip Šćurec, Viktoria Schmid, Nadine Taschler, Cédric Gaul-Berrard, Igor és Ivan Buharov, Juan David Gonzalez Monroy, Lee Deborah Bower & Matt Fleming.

Bruder Schwester

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=BgX6Sw17MYE&w=640&h=390]9. MÄRZ 2011 // 20:00 // Kino Arsenal // in Anwesenheit der Filmemacherin // BRUDER SCHWESTER, das Langfilmdebüt von Maria Mohr, widmet sich dokumentarisch-experimentell zwei Bruder-Schwester-Paaren: es sind die Filmemacherin selbst und ihr jung verstorbener Bruder Matthias – ferner ihre Tante, die Nonne Schwester Ingrid, und der ebenfalls jung verstorbene spanische Mönch Bruder Rafael. Auf den Spuren dieses Mystikers folgt der Film der Ordensschwester auf ihren Reisen als gefragte Rafael-Expertin durch spanische Klöster und Landschaften bis zu dessen Heiligsprechung in Rom. Doch die Reise führt auch zu den Erinnerungen der Filmemacherin an ihren Bruder. Faktisches und Spirituelles, Familiäres und Philosophisches gleichermaßen einbeziehend, unternimmt Maria Mohr eine ungewöhnliche Annäherung an Definitionen und Formen von Glauben, Liebe und Freiheit. Ob gläubig oder nicht: Finden wir denn, was wir suchen?

DIFFRAKTION documentation

[vimeo http://www.vimeo.com/20411207 w=500&h=400]DIFFRAKTION documentation from labor berlin on Vimeo.

Thanks to everyone who made it out to DIFFRAKTION!
It was a great success!

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DIFFRAKTION

[vimeo http://www.vimeo.com/19839653 w=500&h=400]

DIFFRAKTION trailer from labor berlin on Vimeo.

DIFFRAKTION
Ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Räume im Stattbad Wedding öffnet LaborBerlin die Türen seines Zuhauses und lädt ein zu DIFFRAKTION. Zu sehen gibt es Super8 und 16mm Filme seiner Mitglieder, von Freunden des Labors und assoziierten Filmlaboren.

Künstler
a_cis & pom piet, Nike Arnold, Vassily Bourikas & Yannis Yaxas, Guillaume Cailleau, Clara Bausch, Lucile Desamory, Anja Dornieden, Melissa Dullius & Gustavo Jahn, Mat Fleming, Cedric Gaul-Berrard, Mikko Gaestel, Juan David Gonzales Monroy, Constantin Hartenstein, Clemens Kowalski, Karsten Krause, Benjamin Krieg, Sara Lehn, Max Linz, Linn Löffler, Sylwek Luczak, Greg McLaren, Mark André Pennock, Irène Revolte, Leïla Saadna, Sophie Watzlawick und Philip Widmann.

DIFFRAKTION

DIFFRAKTION
Das STATTBAD Wedding und LaborBerlin e.V. laden ein zu DIFFRAKTION.

Vom 15. bis 19. Februar werden unter diesen Titel Filminstallationen im Rahmen einer Ausstellung, sowie Filme und Filmperformances präsentiert.
Ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Räume im Stattbad Wedding öffnet LaborBerlin die Türen seines Zuhauses und zeigt Arbeiten seiner Mitglieder, von Freunden des Labors und assoziierten Filmlaboren.

DIFFRAKTION bezeichnet die Ablenkung von Lichtstrahlen und die Veränderung der Wellenform des Lichts an einem Hindernis. Die technisch-ästhetische Klammer der gezeigten Arbeiten bilden die Verwendung und Bearbeitung von analogem Filmmaterial und daran anschließend Fragen nach der Bedeutung und dem Wert der Materialität sowie nach den Modi unabhängiger und kollektiver Arbeit mit dem analogen Bild. Film ist, im Gegensatz zu digitalen Bildmedien, immer noch der am längsten haltbare Bildträger, und seine künstlerische Verwendung stellt gewissermaßen eine Antithese zur Arbeit mit Video dar: Das Arbeiten mit Film abseits kommerzieller Strukturen erfordert sowohl eine besondere Ökonomie im Umgang mit dem Material als auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zum Austausch von Wissen.

LaborBerlin e.V. ist ein unabhängiges nichtkommerzielles Filmlabor, das für alle offen ist, die an selbstorganisierten Initiativen und speziell an analoger Filmpraxis interessiert sind. Als Kollektiv dient LaborBerlin dem Austausch von Ideen und Erfahrungen rund um die Arbeit mit Film.

How to Catch a Mole, Juan David Gonzales Monroy

Ausstellung
15. Februar – 19. Februar
Mi – Sa | 14h – 19h
Vernissage | Dienstag, 15. Februar 2011 | 18h
Eintritt frei

Künstler
Clara Bausch, Guillaume Cailleau, Melissa Dullius & Gustavo Jahn, Juan David Gonzales Monroy, Mark André Pennock, Irène Revolte und Leïla Saadna

LIFTN, Constantin Hartenstein

Film Screening
Freitag, 18.02. | 20h
Eintritt 2€

Künstler
Nike Arnold, Cedric Gaul-Berrard (L’Abominable / Paris), Vassily Bourikas & Yannis Yaxas (LabA / Athen), Lucile Desamory, Anja Dornieden, Mat Fleming, Constantin Hartenstein, Clemens Kowalski, Karsten Krause, Benjamin Krieg, Sara Lehn, Max Linz, Juan David Gonzales Monroy und Sophie Watzlawick.

Negative Transit, Cedric Gaul Berrard

Film Performances / Party
Samstag, 19. Februar | 20h
Eintritt 4€

Ab 21:00 audiovisuelle Performances von a_cis & pom piet (Diapositiv & Musik), Nike Arnold, Clara Bausch, Mikko Gaestel, Sara Lehn, Greg McLaren, Linn Löffler (16mm mit Live-Vertonung), Juan David Gonzales Monroy (16mm & Diapositiv) und Sylwek Luczak (Diapositiv, Musik & Super8) + Musik von Fräulein Schein

Ab 24:00 Party mit DJ Télépathe, Hubertus Bronko, Bill Robin u.A.
Visuals von Beatpix und Distruktur.


LaborBerlin e.V. im STATTBAD Wedding | Gerichtsraße 65 | S+U Wedding , S Humboldthain | Pressekontakt: janinejembere@gmail.com

The Proof of the Pudding Est a Manger, Irène Revolte


MINZE TUMMESCHEIT und ARNE HECTOR en construction


Donnerstag, den 27. Januar 2011, 10-13 Uhr, Grunewaldstr. 2-5, Raum 123

Im Rahmen des UdK Seminars Dokumentarische Positionen: We and Me, Us+I von Madeleine Bernstorff und Stefanie Gaus sprechen LaborBerlin Mitbegründer Minze Tummescheit und Arne Hector über die Arbeit an ihrem aktuellen filmischen Projekt. Notizen zum Projekt, zum Inhalt, zur Stunde, zum Gespräch:…. wir haben uns entschlossen, den ersten Teil (das L’Abominable) und den Anfang des zweiten Teils (die Coordination des Intermittents et Précaires) zu zeigen. Zusammen genommen sind das ca. 50 Min. So wird das Prinzip der Interviewkette klar und auch die Fragestellung: Wie kann man sich organisieren und gemeinsam handeln? Handeln im Ahrendtschen Sinne, als ein Tun, das in der öffentlichen Sphäre stattfindet und somit politisch ist.

L’Abominable
Das erste Gespräch führten wir mit dem l’Abominable, ein kollektives Filmlabor und offene Werkstatt, in der Film entwickelt, bearbeitet, montiert und kopiert werden kann. Dafür hat das Laborkollektiv Maschinen instand gesetzt, die aufgrund der Digitalisierung der Filmindustrie freigesetzt wurden. Das Labor ermöglicht es Filmemacher_innen, die Arbeit mit dem Material wieder selbst in die Hand zu nehmen und somit eine gewisse Autonomie im Produktionsprozess zu erlangen.

Coordination des Intermittents et Précaires Île de France
Das folgende Gespräch führte Nicolas Rey vom l’Abominable mit Mitgliedern der Coordination des Intermittents et Précaires, Île de France (CIP). Seit den 60 er Jahren gibt es in Frankreich eine spezielle Arbeitslosenversicherung für Film- und Theaterschaffende. Sie gewährleistet Techniker_innen wie Künstler_innen bei diskontinuierlicher Arbeit ein Mindesteinkommen und die fortlaufende Zahlung von Sozialbeiträgen. Diese Versicherung dient traditionell dazu, die „Zwischenzeiten“ als Denk- und Recherchezeit zu nutzen oder unabhängige Projekte zu realisieren, die keine ausreichende Finanzierung haben. Zum großen Teil verdankt sich die ausgedehnte freie französische Film- und Theaterszene dieser Regelung. Als 2003 die Bedingungen für die Anerkennung als IntermittentE stark verschärft wurden, bildete sich mit der „Coordination des Intermittents et Précaires“ eine Vereinigung, die nicht nur gegen die Beschneidung von Privilegien der „Kreativen“ anging, sondern die Lage aller prekär Beschäftigten zum Thema machte. Mit spektakulären Aktionen wie der Erstürmung der 8 Uhr-Nachrichten im französischen Fernsehen gelang es ihnen, eine breite Öffentlichkeit in die Diskussion über prekäre Arbeitsverhältnisse und mögliche Alternativen einzubeziehen.

H(i)J im Arsenal

H(i)J

LaborBerlin Mitglied Guillaume Cailleau präsentiert H(i)J im Arsenal im Rahmen eines DVD Release Screenings. Das Filminstitut der UdK stellt in zwei Programmen und einer Installation neue, monografische DVDs mit filmischen Arbeiten aus dem Studiengang “Kunst und Medien” vor. In SUPER SMILE fordert Effi Wu das Publikum mit ihrem Blick zu einem Showdown heraus, den nur sie gewinnen kann. AUF DER SUCHE von Sonya Schönberger ist eine filmische Reflektion über Lebensentwürfe, Selbstbilder und deren medialer Repräsentation. Die Arbeiten von Guillaume Cailleau widmen sich der Materie Zeit, und die Zeit gebiert Konkretionen: “Die neuen Seiten, die wir aufschlugen, sind nicht leer.” P.R. von Mathieu Brohan ist ein groß angelegtes Public Relations Unterfangen für den kürzlich aus der Welt geschafften Palast der Republik. In SONNENALLEE von Lilli Kuschel fährt die Kamera eine Straße in Berlin-Neukölln ab. Manchmal hält sie inne, durchsticht die Fassaden, und wir befinden uns im Inneren der Häuser. Was wir dort zu sehen bekommen, ist mehr als sensationell. Link zum Programm des Arsenals

Inventional Alltag–Workshop 1-4.2.


INVENTIONAL ALLTAG: a multi-layered, experimental, collaborative workshop series culminating into a performance, organised by Annette Knol & Anne Kohl.
In einem fünftägigen Programm mit vier Workshopeinheiten werden unterschiedliche multimediale Techniken vermittelt, anhand derer sich die Workshopteilnehmer_innen (max. 12) mit einer gemeinsam gewählten Thematik aus dem Bereich Alltag auseinandersetzen. Ausgangspunkt für die Themenwahl ist die Beschäftigung mit den Berliner Tageszeitungen. Jede Workshopeinheit, die von einem eigenen Workshopteam betreut wird, hat ihr eigenes Format: Zeichnen/Projektion, Klang, Film/Animation & Choreographie. Ein Schwerpunkt liegt auf den performativen Aspekten dieser Methoden. Idealerweise nehmen die Teilnehmer_innen an allen vier Workshopeinheiten teil. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die gemeinsame Arbeit mündet in zwei Abschlusspräsentationen (Kotti-Shop, HAU 3) in Form eines Multiplen Environment, einer bewegten Klang- und Bildlandschaft, die live von den Workshopteilnehmer_innen gestaltet wird und interaktive Andockpunkte für die Besucher_innen bietet. Mehr Programminfos gibt’s hier Inventional_Alltag